Wir sind die Bürgerinitiative Stopp Müllverbrennung Graz. Unser Ziel ist es, die geplante Müllverbrennungsanlage in Graz zu verhindern und stattdessen auf klimafreundliche, erneuerbare und gesundheitsverträgliche Lösungen zu setzen.
Gemeinsam mit über 500 Unterstützer:innen kämpfen wir für eine lebenswerte Stadt, saubere Luft und eine gesunde Zukunft.
Im Rahmen des Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahrens (UVP) haben wir unsere Einwände klar formuliert. Unsere Hauptkritikpunkte: fehlende Berücksichtigung der Klimakrise, unzureichende Emissionsberechnungen, falsche Klassifizierung der Anlage als Mitverbrennungsanlage sowie die Missachtung europäischer Vorgaben. Wir zeigen auf: Müllverbrennung ist nicht alternativlos.
Statt einer umweltschädlichen Anlage fordern wir echte Alternativen: Großwärmepumpen, Geothermie, Gebäudedämmung, erneuerbare Energien, Recycling und Kreislaufwirtschaft. Nur so kann Graz eine nachhaltige Fernwärmeversorgung aufbauen und die Gesundheit seiner Bürger:innen schützen.
Die Hauptkritikpunkte an den Einreichunterlagen im Rahmen der UVP sind:
- Keine Berücksichtigung der Auswirkungen der Klimakrise
- Das Energiewerk ist inkompatibel mit langfristigen Klimazielen
- Das Energiewerk wurde in den Einreichunterlagen fälschlicherweise als Mitverbrennungsanlage klassifiziert, was höhere Emissionsgrenzwerte ermöglicht
- Die von den Projektwerbern behauptete Dekarbonisierung der Fernwärmeversorgung ist durch das Projekt nicht gewährleistet
- Müllverbrennung – wie von den Projekwerbern behauptet – ist nicht alternativlos
- Die verwendeten Technologien sind nicht optimal gewählt
- Die Immissionsberechnungen in den Einreichunterlagen sind unvollständig
- Zukünftige EU-Vorgaben wurden in der Planung ungenügend berücksichtigt
- Mit Kreislaufwirtschaft hat das Projekt – wie fälschlicherweise von den Projektwerber behauptet – nichts zu tun.
